Von links: Harry Janssen (Versicherungsspezialist Firmenkunden Sparkasse LeerWittmund), Kerstin Busch (VGH Versicherungen), Eckhard Groen und Janek Grafenburg (beide LS IT & Media)

Die Bedrohung durch Cyberangriffe nimmt weiter zu – sowohl in der Häufigkeit als auch in der Professionalität. Umso mehr haben wir uns gefreut, heute Kerstin Busch, Direktionsbeauftragte Cyberversicherung der VGH Versicherungen, sowie Harry Janssen von der Sparkasse LeerWittmund bei uns im Haus begrüßen zu dürfen. In einem praxisnahen Vortrag gaben beide spannende Einblicke in aktuelle Trends und Entwicklungen im Bereich der Cyberversicherungen – ein Thema, das sowohl für uns als IT-Dienstleister als auch für unsere Kunden zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Cyberrisiken: Realität für jedes Unternehmen

Egal ob Mittelstand, Handwerksbetrieb oder Landwirtschaft: Cyberangriffe sind längst keine Ausnahme mehr. Schon ein unbedachter Klick auf eine manipulierte E-Mail oder eine ungepatchte Sicherheitslücke kann schwerwiegende Folgen haben – von Datenverlust über Produktionsstillstände bis hin zu Haftungsansprüchen von Kunden und Geschäftspartnern. Genau hier setzt der VGH CyberSchutz an.

Maus-Cursor auf schwarzen Hintergrund

Das Produktkonzept: CyberSchutz für Gewerbe- und Landwirtschaftskunden

Im Mittelpunkt der Präsentation stand das modulare Produktkonzept der VGHCyberversicherung für Gewerbe- und Landwirtschaftskunden. Besonders hervorzuheben sind:
  • Übergreifende Versicherungssumme für alle Bausteine mit 2-fach-Maximierung
  • Versicherungssummen von 500.000 EUR bis 5 Mio. EUR
  • Wählbare Selbstbeteiligung von 0 bis 10.000 EUR
  • Zeitliche Selbstbeteiligung bei Betriebsunterbrechung von 8 Stunden – entfällt nach Überschreitung
Abgedeckt werden u. a. Cyber-Eigenschäden, Betriebsunterbrechung, Haftpflichtschäden, Vertrauensschäden, Cyber-Erpressung sowie umfangreiche Serviceleistungen wie Forensik, Krisenkommunikation und rechtliche Unterstützung.

 

Versicherungsschutz braucht IT-Sicherheit

Ein zentrales Thema des Vortrags waren die sogenannten Obliegenheiten – also technische und organisatorische Mindestanforderungen, die Unternehmen erfüllen müssen, damit der Versicherungsschutz greift. Dazu zählen unter anderem:
  • Regelmäßige und physisch getrennte Datensicherungen mit jährlichen Wiederherstellungstests
  • Patch- und Update-Management ohne schuldhaftes Verzögern
  • Schutz gegen Schadsoftware (Virenscanner, ergänzende Maßnahmen wie Code Signing)
  • Klare Passwort- und Zugriffsregelungen (individuelle Nutzerkonten, komplexe Passwörter, Adminrechte nur für Administratoren)
  • Zusätzliche technische Schutzmaßnahmen für internetexponierte Systeme
Gerade hier zeigt sich, wie eng IT-Sicherheit und Cyberversicherung miteinander verzahnt sind. Eine Versicherung ersetzt keine Security-Strategie – sie ist ein wesentlicher Baustein im Gesamtkonzept.

Unser Fazit bei LS IT & Media

Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt: Cyberversicherungen entwickeln sich rasant weiter und sind heute ein essenzieller Bestandteil moderner Risikovorsorge. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die IT-Infrastruktur und die Sicherheitsprozesse in den Unternehmen.
 
Als IT- und Medientechnikpartner unterstützen wir unsere Kunden nicht nur bei der technischen Absicherung, sondern auch bei der Vorbereitung auf Cyberversicherungen – von Security-Checks über Backup-Konzepte bis hin zu dokumentierten Schutzmaßnahmen als Grundlage für Versicherungsverträge.
 
👉 Sie möchten wissen, wie gut Ihr Unternehmen gegen Cyberrisiken aufgestellt ist? Sprechen Sie uns gerne an – gemeinsam mit starken Partnern wie der VGH und der Sparkasse LeerWittmund.

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